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Heuschnupfen (Allergien) und Kontaktlinsen – Kann ich Kontaktlinsen in der Allergiesaison tragen?

Es kribbelt in der Nase, die Augen fangen an zu jucken oder tränen, Kopfschmerzen, Atemnot, Niesreiz – die Heuschnupfenzeit hat begonnen! Im Frühling leiden viele Kontaktlinsenträger unter allergisch bedingten Augenbeschwerden wie Juckreiz oder tränende und gerötete Augen. Natürlich sind nicht nur Heuschnupfengeplagte von dieser Problematik betroffen. Andere Allergiker werden sich hier schnell wiedererkennen und leiden beim Tragen Ihrer Linsen unter mangelndem Tragekomfort und anderen Symptomen.


Kontaktlinsenträger stellen sich vor allem in der Pollensaison die Frage, inwieweit auf Linsen verzichtet werden sollte oder welche Kontaktlinsen bei Allergien die Richtigen sind. Sie werden sich freuen zu lesen, dass Sie auch während des Pollenflugs oder allgemein bei Allergien nicht auf Kontaktlinsen verzichten müssen. Klären Sie mit Ihrem Augenarzt oder Optiker, ob bekannte Allergien bezüglich Kontaktlinsenmaterialien oder deren Pflegemittel vorliegen. Ein sorgfältiger Umgang und regelmäßige Kontrollen ermöglichen darüber hinaus einem Großteil der Betroffenen, auch in der Allergiesaison Kontaktlinsen zu tragen.



Inhalt



1. Welche Symptome treten bei Kontaktlinsenträgern mit Allergien auf?

Bei saisonalem Heuschnupfen oder anderen Allergien (z. B. Hausstauballergie) schwillt die Nasenschleimhaut an und ein Juckreiz in Augen und Nase setzt ein. Neben dem typischen Juckreiz fangen die Augen an zu Tränen und röten sich.



2. Kann ich bei Allergien Kontaktlinsen tragen?

Für viele stellt sich die Frage, ob es Kontaktlinsen für Allergiker gibt oder ob die bestehenden Kontaktlinsen weitergetragen werden können. Grundsätzlich können Kontaktlinsen weiterhin getragen werden, der sorgfältige Umgang ist dabei sehr wichtig. Eine Beratung des Augenarztes oder des Optikers sollte auf jeden Fall genutzt werden. Vor allem durch die Nutzung von antiallergischen Augentropfen, die zur Linderung der Symptome nötig sind, sollte der fachmännische Rat eingeholt werden. Aber auch der Schweregrad der Allergie und die individuellen Symptome müssen betrachtet werden.



Optiker-Tipp: Als Allergiker mit hoher Allergenbelastung eignet sich die Verwendung von Ein-Tages-Kontaktlinsen als Möglichkeit zum beschwerdefreien Tragen von Kontaktlinsen während der Allergiesaison.

Ein-Tages-Kontaktlinsen (die am Ende des Tages entsorgt werden) verringern nicht nur die Ablagerung augenreizender Allergene an der Oberfläche, es entfällt auch der Kontakt mit Desinfektions- und Konservierungsmitteln in Kontaktlinsenpflegelösungen. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen.


6 Tipps für Kontaktlinsenträger bei Allergien

1. Gründliche Reinigung

Das gilt in diesem Fall sowohl für Ihre Kontaktlinsen als auch für Ihre Hände und Haare. Bei Tageslinsen liegt der Fall natürlich einfach, sie werden nach dem Tragen entsorgt. Alle anderen Linsenarten reinigen Sie besonders intensiv, weil die Pollen die Ablagerungsmenge verstärken. Zudem können unregelmäßig gereinigte Kontaktlinsen im schlimmsten Fall zu einer Bindehautentzündung führen.


In der Heuschnupfenzeit bieten sich besonders Peroxid-Lösungen oder -systeme oder auch Enzymtabletten an. Sie alle gehen äußerst gründlich und tiefenwirksam vor und lassen keine Ablagerungen zurück


So gelangen zusätzliche Pollen gar nicht erst ins Auge. Denken Sie auch daran, dass Ihre Haare Pollenfänger sind und über Nacht die Pollen auf dem Kopfkissen verteilen, so dass sie in Ihre Augen gelangen. Also besser in den Pollenhochzeiten jeden Abend vor dem Schlafengehen die Haare waschen und keine unangenehmen Überraschungen erleben.


2. Extra-Sonnenschutz durch Sonnenbrillen

Machen Sie es Ihren allergiegeplagten Augen so angenehm wie möglich und tragen Sie während der Pollenzeit eine Sonnenbrille. Zum einen sind strapazierte Augen lichtempfindlicher und Sie setzten sie so nicht noch einem zusätzlichen Reiz aus. Zum anderen ist die Sonnenbrille ein praktischer Pollenschutz. Aber auch auf der Sonnenbrille setzen sich die Pollen fest, vergessen Sie also nicht, sie ebenfalls zu reinigen.


3. Nachbenetzungstropfen

Beschwerden können Sie manchmal auch einfach mit kontaktlinsenkompatiblen Nachbenetzungstropfen lindern, die Sie nach Bedarf anwenden. Sie spülen Pollen mit dem Lidschlag aus dem Auge, so können sie sich gar nicht erst in der Linse festsetzen.


4. Antiallergische Augentropfen und Kontaktlinsen

Auch wenn antiallergische Augentropfen natürlich schnell Abhilfe für gereizte Augen schaffen, sind sie für weiche Kontaktlinsen eher nicht geeignet. Das liegt daran, dass weiche Linsen größere Poren als harte haben, in denen sich Rückstände der Augentropfen besser ablagern können. Außerdem weichen die Linsen auf, Linsenmaterial kann sich lösen. In beiden Fällen können die Folge Binde- oder Hornhautreizungen sein.


Lösen lässt sich das, indem Sie erst die Augentropfen benutzen und dann 15 bis 20 Minuten warten, bevor Sie Ihre Kontaktlinsen einsetzen – bereits nach 15 Minuten sind die Spuren von Konservierungsmitteln nicht mehr nachweisbar. Alternativ stehen Ihnen immer harte Kontaktlinsen zur Verfügung, die sich mit antiallergischen Augentropfen bestens vertragen, was das Handling etwas unkomplizierter macht.


5. Augen reiben vermeiden

Reiben Sie Ihre Augen nicht, auch wenn der Juckreiz groß ist. Das reizt zusätzlich, vor allem, wenn sich an den Händen noch Pollen befinden oder auch Bakterien. Außerdem kann starkes Reiben die Linse beschädigen.


6. Und wenn es gar nicht geht: Wechseln Sie zur Brille

Sollten Ihre Beschwerden zu stark sein, zum Beispiel, wenn die Pollenbelastung sehr hoch ist, nehmen Sie doch lieber die Brille und gönnen Ihren Augen eine kleine Erholungspause. Und vergewissern Sie sich zur Sicherheit bei Ihrem Augenarzt oder Optiker.



Optiker-Tipp: Bei der Erstanpassung und den regelmäßigen Nachsorgeterminen sprechen Sie mit Ihrem Augenoptiker über Allergien. Dabei können Anzeichen und Symptome allergischer Augenerkrankungen festgestellt und entsprechende Schritte eingeleitet werden.



4. Schnell-Check-Liste

  • Augenreiben vermeiden
  • Wechsel zu Tageslinsen & ggf. Tragedauer reduzieren
  • Sonnenbrille aufsetzen
  • Intensive Reinigung - Lieber einmal mehr abreiben!
  • Auf Kontaktlinsen-Pflegeprodukte ohne Konservierungsstoffe umstellen
  • Nachbenetzungstropfen bei Bedarf nutzen
  • Gute Alternative in der Pollensaison: Brillen!
  • Sprechen Sie mit Ihrem Augenarzt oder Optiker

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